18.05.2012

Wortwäscherei - Premiere 14.2.2012 (03.02.2012)


Wortwäscherei Am Dienstag, 14. Februar 2012 startet im TV-Studio des Bielefelder Kanal 21 die neue Live-Veranstaltungsreihe „Wortwäscherei“. Ab 20 Uhr werden an diesem Abend gleich die ersten beiden Sendungen des neuen Fernsehformates aufgezeichnet. Zusammengestellt werden die Abende von der Bünder „wortwahnsinnigen“ Jenny Scheidig. Durch den Abend führt der Bielefelder Zauberer und Moderator Frank Katzmarek. Am Dienstag, 14. Februar 2012 startet im TV-Studio des Bielefelder Kanal 21 die neue Live-Veranstaltungsreihe „Wortwäscherei“. Ab 20 Uhr werden an diesem Abend gleich die ersten beiden Sendungen des neuen Fernsehformates aufgezeichnet. Zusammengestellt werden die Abende von der Bünder „wortwahnsinnigen“ Jenny Scheidig. Durch den Abend führt der Bielefelder Zauberer und Moderator Frank Katzmarek.

Kanal 21 schließt mit diesem neuen TV-Format an die frühere, über Herford hinaus bekannte Lesebühne „TextART“ an und wird die Sendereihe ab März regelmäßig in ganz NRW via Kabelfernsehen und als Internetstream weltweit verbreiten.

Literarisches „Wortwaschen“ von der Feinwäsche bis zum sprachlichen Schleudergang, von der Lesung bis zur Spontan-Story, verbindet sich hier mit kleinkünstlerischen Live-Performances zu einem locker-niveauvollen Abend. Zwischen den beiden Sendungen gibt es für das „Vor Ort“ – Publikum und die Wortgewaltigen dann die obligatorische künstlerische PAUSE.

Andrea GereckeDen Anfang des ersten Sendeblocks macht die gebürtige Berlinerin und Wahl-Hillerin Andrea Gerecke. Die studierte Journalistin und vielfache Buchautorin hat in NRW neben ihrer Liebe für das Landleben auch die Liebe zum „ländlichen Verbrechen“ entdeckt und sich längst mit ihren Minden-Krimis einen Namen gemacht. Neben mörderischem Feingefühl fürs Timing der Tat beherrscht sie aber auch die Klaviatur ernsthaft nachdenklicher, humoriger bis skurril-tierischer Tiergeschichten und Gedichte. Andrea Gerecke ist u. a. Mitglied bei der Krimiautorinnen-Vereinigung der „Mörderischen Schwestern“.

Birgit OldenburgEigene Gedichte als Bilder vermalen (meist in Acryl auf Keilrahmen, dazu den Text auf kleinere Keilrahmen) ist die Spezialität der Petershagener Künstlerin und Dichterin Birgit Oldenburg. Beieinander gehängt bildet sich eine Bild-Symbiose von Werken, die auch eigenständig wahrnehmbar sind. Zu den über einen Projektor gezeigten Bildern kommt der O-Ton einer Autorin, die nebst ihren Veröffentlichungen auch ein paar Literaturpreise neben die Vita stellen könnte: Literaturstudium Belletristik und Sachliteratur, Poetry Slam-Moderation, Mitbegründerin der Mindener Literaturfeste etc.

Kleinkunstshow vom (ungehobelt) feinsten Schliff bietet der Bielefelder Kabarettist Heinz Flottmann (alias Jürgen Rittershaus, u. a. Gründungsmitglied des Trotz-Alledem-Theaters). Heinz Flottmann besingt und bequatscht mit dem trockenen Humor des launig bekennenden Ostwestfalen gern seine Heimat (die Tücken des Alltags im steten Kampf mit dem Gedankendreher) und klärt die Welt erst mal auf (über Ost-West-Falen, die Orientalen unter den Westfalen).

Claudia Griese„Rahmenhandlung“ jeder Sendung werden die auf Zuruf geschriebenen Spontangeschichten von Claudia Griese sein. Am Anfang als Stichworte vom Publikum zugeworfen und mutig als Wortsalat-Checkliste akzeptiert, schreibt Claudia Griese ihre Stories während der Sendung und trägt sie dann mit faszinierenden Lösungen der „Wortwäscherei“ vor.




Michel PauwelsDie 2. Sendung startet mit dem Bielefelder Autoren Michel Pauwels, der vor 14 Jahren als Hobbydichter anfing und mal humorvoll, mal emotional als Poetry Slammer unterwegs ist.


Comedy und Artistik bietet die Kleinkunst-Show von Krawalli, der vom Zirkus Krawalli“-Kinderclown zum Comedy-Charakter des penibel verwirrten „Herrn Horstkötter“ wurde. Inzwischen bietet Krawalli abendfüllende Comedy-Artistik-Shows und Dinnerspektakel. Für seine Straßenshows wurde er 2003 beim Gütersloher Straßenkunst-Wettbewerb „Gütersloher Straßenfiffi“ ausgezeichnet.

Anke BarduhnAlle, die es schon einmal erlebt haben, sind absolut begeistert von dem Klecksbilderlesen des Künstlerehepaar Anke Barduhn und Thorsten Sylla-Barduhn aus Bünde. Es dürfte also auch am Premierenabend der „Wortwäscherei“ zu den Höhepunkten zählen. Die Künstlerin Anke Barduhn hat sich als Künstlerin auf Kleckern und Flecken spezialisiert: Aus Flecken werden Figuren, aus Figuren Geschichten, aus Kleckserei mithin Ausstellung und Lesung. Ihr Lebens- und Bühnenpartner Thorsten Sylla-Barduhn ist multimedial „vorbelastet“: Autor, Hörbuchmacher, Filmdoku-Sprechertexter, Musikredakteur, Texter und Sänger der Bielefelder Band „Kamera“ und eben nicht zuletzt Klecksbildleser.


Zurück