01.08.2010

Jugendliche erstellen ihre Videoporträts


Am 08. April unterstützten der Kanal 21 und das Bielefelder Jugendhaus wieder einmal Jugendliche bei der Erstellung ihrer Videoportraits.
Mit diesen einminütigen Kurzfilmen gehen Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz unkonventionelle Wege, um ihre Chance zu nutzen. Mit den Filmen haben gerade jüngere Bewerber die Möglichkeit, ihre Persönlichkeit aussagekräftig "in Szene zu setzen" und von sich zu überzeugen.
Am 08. April unterstützten der Kanal 21 und das Bielefelder Jugendhaus wieder einmal Jugendliche bei der Erstellung ihrer Videoportraits.
Mit diesen einminütigen Kurzfilmen gehen Jugendliche auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz unkonventionelle Wege, um ihre Chance zu nutzen. Mit den Filmen haben gerade jüngere Bewerber die Möglichkeit, ihre Persönlichkeit aussagekräftig "in Szene zu setzen" und von sich zu überzeugen.

Wer sich die bisherigen Arbeiten anschauen oder mehr Infos über das Bielefelder Jugendhaus möchte, findet beides unter www.bielefelder-jugendhaus.de

Und hier ein kurzer Bericht über den für alle Beteiligten sehr spannenden Drehtag:

In der gewohnt lockeren Atmosphäre des Kanal 21 trafen sich sieben Jugendliche von der Hauptschule Baumheide mit den Filmemachern Daniel Manns und Lothar Däuwel, um individuelle Videoporträts in den Räumen des Kanal 21 aufzuzeichnen.

Angeregt durch Mitarbeiter des Bielefelder Jugendhauses hatten die Schüler eine Videoproduktion im Kopf und die Hoffnung früher nach Hause gehen zu können. So wagte sich die Gruppe mit reichlich Elan gewappnet am frühen Morgen an das Filmprojekt. Alle Schüler waren an diesem Tag hochmotiviert ihre beste Seite vor und hinter der Kamera zu zeigen. Natürlich kann man kein Video, geschweige denn ein Bewerbungsvideo ohne Vorbereitung drehen. Also mussten die Teilnehmer/innen herausfinden, wo es eigentlich beruflich mal hingehen soll und welche Stärken der oder die Einzelne hat - was für die meisten von uns schon nicht einfach ist. Trotzdem waren sich alle Jugendlichen einig, dass dieses Filmprojekt "viel cooler" ist als das, was man sonst in der Schule geboten bekommt.

Aber kein Schüler ahnte, wieviel Vorbereitungszeit eine gute Präsentation in Anspruch nimmt. Daniel Manns meinte dazu, dass erfahrungsgemäß viele Teilnehmer schon gut vorbereitet erscheine und ziemlich konkret wissen, in welcher Branche sie arbeiten möchten; während die anderen oft weniger gut bis gar nicht vorbereitet seien.

Das Stimmungsbarometer im Seminarraum zeigte steil nach oben und die Schüler/innen texteten, was die Tastatur hergab. Was auch an dem medienpädagogischen Eckpfeiler dieser Aktion lag: Praxis, Praxis und nochmals Praxis! Da Fernsehen und Computer mittlerweile die am meisten genutzten Medien bei Jugendlichen sind, kann so ein Videoprojekt oftmals ohne 'Reibungsverluste' das Interesse der Teilnehmer stärker wecken und halten als andere Formate. Die Schüler müssen und können selber aktiv werden, lernen im Team zu arbeiten, sie lernen, sich und ihre Stärken zu präsentieren. Alle Teilnehmer/innen erhielten an diesem Tag einen Crashkurs in Sachen Bewerbung.

Irgendwann war dann Schluss mit der Vorbereitung und es ging ans Eingemachte. Fotos wurden gemacht, die Texte wurden einstudiert und dann hieß es "Alles Ruhe, bitte! Licht! Klappe! Kamera läuft!"

Leider brauchen selbst alte Hasen manchmal etwas länger als 10 Minuten oder mehr als einen Versuch, um genügend Material für ein gutes Video zu haben. So kann aus einem 'einfachen' Schultag schon mal ein doppelt so langer werden. Obwohl die meisten verständlicherweise nach einigen Stunden nach Hause wollten, wollten sie aber auch die eigenen Filme im Kasten haben, so dass die Schüler/innen nochmal alle Kräfte mobilisierten, bis die letzten um kurz vor sechs nach Hause gingen.

Die Videos werden voraussichtlich Anfang Mai unter www.jugendhaus-bielefeld.de zu sehen sein.


Zurück