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VIELEFELD – Das Fest

24 September @ 17:00 - 21:00

Kostenlos

Am Samstag, den 24. September veranstaltet Kanal 21 in Kooperation mit vielen weiteren Einrichtungen erstmals das Vielefeld-Fest.

Von 17 bis 21 Uhr stehen im Kultur- und Kommunikationszentrums Sieker (= die KuKS-Halle, auf dem GAB-Gelände in der Meisenstraße 65) vielfältige Kulturacts auf der Bühne. Außerdem tauschen sich außergewöhnlichen Settings unterschiedlichste Menschen unserer Stadt über ihre Ideen für ein noch lebens- und liebenswerteres Bielefeld aus.

Los geht es um 17 Uhr mit dem Rockkonzert der inklusiven Band “Kosmonovski”.
Ab etwa 18 Uhr entwickelt die Initiative “Die Ästhetik der Vielen” im Zusammenspiel mit dem für Vielefeld zusammengewachsenen Musiktrio Mylène Kroon, Moh & Nils Rabente unter Beteiligung aller Anwesenden den “Twist für Bielefeld”.

Zwischen 18.30 Uhr und 20 Uhr wechseln sich Gespräche darüber, wieviel Vielefeld in Bielefeld bereits zu erkennen ist und wo noch Entwicklungsbedarfe gesehen werden, mit Kulturaktionen ab. Zu den Mitwirkenden dieser Phase gehören: Jana Duda vom OWL-Kulturbüro, die Tänzerinnen Miriam Becher & Amanda Olschewski, Peter Struck (AIDS-Hilfe), Dr. Faraj Remmo (Uni Bielefeld), die Poetry-Performerin Lena Whooo und Bielefelds Kulturdezernent Dr. Udo Witthaus sowie weitere Gäste aus dem Bielefelder Stadtleben.
Nach einem musikalischen Kurzset von Mylène Kroon, Moh & Nils Rabente rundet die Übergabe der international durch Dr. Faraj Remmo vergebenen “Danke Skulptur” die Veranstaltung ab. Sie geht dieses Mal an Handiclapped e.V., Berlin.

Ziel des von Nadine Dubberke moderierten Festes ist es, neue Impulse für das Zusammenleben in unserer Stadt, insbesondere im Hinblick auf Inklusion, Diversität und Vielfalt zu setzen. Mit Vielefeld möchten wir ein Forum erproben, das die aktive kulturelle Teilhabe von möglichst vielen Menschen zum Ziel hat. Auf Dauer soll sich jede und jeder so barrierefrei wie möglich in unsere Kommune einbringen und so das Stadtgeschehen bereichern.

Die eintrittsfreie Veranstaltung ist Teil des Projektes “KulturHochZwei”, das aus dem zweiten Neustart Kultur-Programm zur Erhaltung und Stärkung der Kulturinfrastruktur von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert und vom Bundesverband Soziokultur e.V. koordiniert wird. Sie wird von Kanal 21 in enger Kooperation mit der Theaterwerkstatt Bethel, dem Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben (KSL), BIE-Queer e.V. und der Gleichstellungsstelle der Stadt Bielefeld organisiert und mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Bielefeld, der Stiftung Solidarität bei Arbeitslosigkeit und Armut sowie dem Kulturamt Bielefeld durchgeführt.

Zu den beiteiligten Kulturschaffenden:
KOSMONOVSKI – „Geht Ruhig Schonmal Vor“
Kosmonovski ist keine Person. Kosmonovski ist eine 7-köpfige Band aus dem westfälischen Rheine. 2011 ursprünglich noch mit neun Musikern als Projekt gegründet, spielten sie 2013 erste Shows, gefolgt vom ersten Demo. 2016 feierten sie dann die ersten Erfolge auf der Support-Tour mit den Donots, die sie mit 5 Terminen quer durch die Republik und nach Luxemburg in die grösseren Hallen brachte. Dann 2017 die Veröffentlichung des selbstbetitelten, großartigen Langspielers auf ThisCharmingManRecords. Eine der spannendsten deutschen Indieplatten der letzten Jahre, frisch und tanzbar, intelligent aber unverkopft, politisch und kritisch, aber unverkrampft. In dieser Folge spielten sie weiterhin immer wieder energetische und mitreissende Liveshows und eroberten die Herzen der Zuschauenden.

Jetzt, einige Jahre später, leicht geschrumpft und die einst charakteristische Orgel gegen eine dritte Gitarre ausgewechselt, legen sie 12 neue Songs vor, die im Laufe des Jahres 2020 als Mini Eps bzw Singleauskoppelungen wieder unter ThisCharmingManRecords als Softreleases veröffentlicht werden. Alle Nummern wurden bei Guido Van Dülmen in Rheine aufgenommen und in Frankfurt von Dimi Conidas (der u.a. bereits für Alben von Matula oder Cro an den Reglern saß) gemischt, sowie von Christian Bethge in den RamaStudios gemastert.

Der Ton ist rauher geworden im Hause Kosmonovski. Die herrlichen Melodien sind geblieben, die dritte Gitarre verdickt jedoch den Sound, und erzeugt mehr Druck. Wo die Orgel bisher verspielte Akzente setzte, lockert verstärkt ein bestimmter Groove die Songs auf. Man kann hören, dass die Band sich bewusst Zeit für den Entstehungs- und Entwicklungsprozess gelassen hat. Der Gesang ist energischer geworden, die vorsichtige Zurückhaltung ist einer gewissen Dringlichkeit gewichen. Statt des leichtfüßigen Tanzes ist man nun eher dem Körperkontakt im Pit zugeneigt. Textlich
ohnehin schon immer On Point, wird weiterhin mit jedem Wort auf den aktuellen Zeitgeist aufgebaut: „Ich weiß nicht weiter, denn alles geht kaputt.“

Auf höchstem Niveau stellt Sänger Denninger wie gewohnt die essentiellen Fragen („Wie sieht er denn nun aus, der große anmutige Masterplan?“), verpackt sie in bittersüße Verse und packende Hooks, die bereits nach dem ersten Hören im Kopf bleiben und das Bedürfnis wecken, Fäuste in die Luft zu recken und mitzubrüllen. Das ist seine Stärke. Aus der „kontroversen Problemzone Ich“ Perspektive, jedem das Gefühl zu geben, angesprochen und einbezogen zu sein („Komm lass dich fallen, ich mach das auch“). Antworten und Lösungen zu finden, positiv und stark zu bleiben, fällt ihm natürlich auch schwer. Dennoch hinterlässt er uns einen Funken Hoffnung: „Für ein kleines bisschen Schatten, braucht man noch immer etwas Licht.“ Die neuen Songs sind eingängig, und wo andere sich oft in Kryptik verstricken, sprechen sie klare, verständliche Worte, die dir sofort ins Herz greifen. Kosmonovski haben längst ihren Platz zwischen all den Szenegrößen wie Turbostaat, Muff Potter oder Love A, deren Vergleiche man sich wohl gefallen lassen muss wenn man diese Art deutschsprachiger Musik macht, gefunden. Nun liegt es an den Menschen, sie zu entdecken und sich zu verlieben.

MYLÈNE KROON, MOH & NILS RABENTE sind allesamt bekannte Größen der Bielefelder Musikszene, zumindest Rapper Moh bewegt sich aber in einem anderen Genre als die beiden anderen, die am stärksten im Jazz verwurzelt sind. Zusammen gespielt hat das Trio vor dem Vielefeld-Fest noch nie, sodass sie nach einigen gemeinsamen Proben auch stark auf ihre improvisierenden Fähigkeiten angewiesen sein werden. Zunächst werden sie den “Twist für Bielefeld” musikalisch untermalen und im weiteren Verlauf noch einen Kurzset spielen.

MIRIAM BECHTER arbeitet als Tänzerin und Tanzpädagogin. Sie bewegt sich dabei in der urbanen und der zeitgenössischen Tanzwelt. Zuletzt setzt sie sich intensiv mit der Pariser House-Szene auseinander. In ihrem Stück „Hey Beautiful!“, welches schon letztes Jahr Premiere feierte, arbeitete sie sowohl mit anderen professionell Tanzenden als auch mit Laien. Im Rahmen des Vielefeld-Festes wird sie zweimal auftreten, einmal zusammen mit Amanda Olschewski.

LENA WHOOO hat ihr Studium der Germanistik und Literaturwissenschaften mit dem Bachelor Of Arts abgeschlossen. Sie lebt und arbeitet mit Stützpunkten in Berlin und Bielefeld weltweit als freischaffende Künstlerin. Neben ihrem Schwerpunkt Schwerpunkt Up- und Recycling-Art hat sie in den letzten beiden Jahren insbesondere literarischen Formate entwickelt. Auf dem Vielefeld-Fest bringt sie sich mit einer Poetry-Performance ein.

NADINE DUBBERKE moderiert die gesamte Veranstaltung. In ihrem kulturellen Alltag wirkt sie unter Ihrem Künstlerinnennamen NaDu als Poetry-Slamerin, Kabarettistin und Musikerin. Mit Ihrer Band wurde sie im Herbst 2021 von WDR2 als “Beste Band des Westens” ausgezeichnet.

Details

Datum:
24 September
Zeit:
17:00 - 21:00
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung-Tags:
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Veranstalter

Kanal 21 gGmbH
Telefon:
0521-2609811
E-Mail:
fernsehkonzert@kanal-21.de
Veranstalter-Website anzeigen

Veranstaltungsort

KuKS-Halle
Meisenstraße 65
Bielefeld, NRW 33607 Deutschland
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