Tempo 50 auf dem Ostwestfalendamm

50 auf dem Ossi? Nicht mit mir oder voll dabei? In dieser Woche haben wir die Bielefelder*innen über ihre Meinung zu einem dauerhaften Tempolimit von 50 km/h auf dem Ostwestfalendamm befragt.

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2 Kommentare

  1. Stupnikow sagt:

    Wozu hat man 1,5 Mio Euro in flusterasphalt investiert? Man könnte einfach Tempo 50 einführen sollen.

  2. Sinan sagt:

    Der OWD ist eine Stadtautobahn, eine Schnellstraße. Was ist der Sinn einer Schnellstraße? Zügiges Vorankommen.
    Bielefeld ist die Mobilitätfeindlichste Stadt Deutschlands. Ich sage nicht Autofeindlich, denn Bielefeld versagt in jeder Hinsicht, wenn es um Mobilität und Fortbewegung geht.
    Der OWD wurde nicht gestern gebaut und daher verstehe ich den Ärger der Anwohner nicht. Wer in die direkte nähe einer Stadtautobahn zieht, sollte über Autolärm (für mich kein Lärm) nicht überrascht sein.
    Weder gibt es attraktive, d.h. bezahlbare Bus und Bahnverbindungen, noch sind diese in allen Ecken gut angebunden.
    Steuergelder werden verschwendet, in dem man z.B. den Stadtring von vier auf zwei spuren runterbaut. Wie viele Leute fahren mit Fahrrad vom Stadtring/Ecke Windelsbleicher Straße Richtung Südring? Wenn es hoch kommt am Tag 20 Leute. Für zwanzig Fahrradfahrer wurden Millionen von Steuergeldern ausgegeben. Seit letztem Jahr ist der Stadtring eine Dauerbaustelle und gestern früh sind erneut die Bagger angerrückt, zum dritten mal in einem Jahr.
    Der Fahrrad auf der Artur-Ladebeck Straße ist breit genug. Der müsste vielleicht neu asphaltiert werden und gut ist. Da staut sich der Verkehr doch sowieso Tag für Tag und wenn daraus jetzt eine einspurige (je Richtung) Straße wird, dann braucht man kein Genie zu sein um zu wissen, dass es ein Verkehrskollaps geben wird. Wie sollen Krankenwagen durchkommen? Wie sollen Menschen aus Brackwede in die Innenstadt um zu shoppen oder um Fachärzte zu besuchen? Wer jetzt sagt, die können doch den OWD nehmen, der sollte bitte fünf Tage die Woche zur rush hour mal den OWD benutzten. Die Verkehrsplanung in dieser Stadt ist gescheitert. Ich selbst habe aus politischer Überzeugung bis jetzt SPD gewählt doch damit ist Schluss. Ich fahre seit 1996 Auto und habe bis letztes Jahr noch keinen Stau auf dem Stadtring oder der Berliner Straße gesehen. Doch seit 15 Monaten ist an ein normales fahren nicht mehr zu denken. Die Verkehrsplaner haben es geschafft, den Verkehr an der Kreuzung Berliner Straße/Stadtring zum erliegen zu bringen. Jeder Arbeiter in der freien Marktwirtschaft würde dafür zur Verantwortung gezogen werden, aber die können sich das ja erlauben.
    Ich könnte noch über zehn andere Problempunkte im Bielefelder Verkehr schreiben, aber leider bringt das eh nichts.

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